Home Gemeindeleben Finanzen, Orgel, Feste – was ist los in der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich?

Finanzen, Orgel, Feste – was ist los in der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich?

Eindrücke von der Gemeindeversammlung am 14.1.2018

Etwa 60 bis 70 Personen waren der Einladung zur Gemeindeversammlung gefolgt und gestalteten diese durch ihre lebhafte Teilnahme mit.
Zahlen, Daten, Fakten stellte Pfarrerin Sabine Pankoke zunächst für die vergangenen zwei Jahre dar (s. S. ??), gefolgt von einem Überblick über die Finanzen der Gemeinde im Zusammenhang der Landeskirche (s. S. ??). Finanzkirchmeister Mirco Leibig verstand es, die Zahlen so lebendig und kenntnisreich zu präsentieren, dass am Schluss nur wenig zu fragen blieb.
Die Vorsitzende, Pfarrerin Pankoke, informierte dann über Veränderungen in der Gemeinde – und davon gab es einige:
Seit einem Jahr ist die Gemeinde – nicht unbedingt, weil sie es wünschte, sondern weil es „von oben“ vorgeschrieben wurde – dem Verwaltungsamt Brühl angeschlossen. Das bedeutet unter anderem, dass Frau Müller und Frau Schmerschneider nun nicht mehr in unserem Gemeindeamt, sondern in Brühl arbeiten, und eben auch nicht mehr (nur) für uns.


Jugendleiterin Hilke von Pein ist seit dem 1.1.2018 nicht mehr nur mit einer halben, sondern mit einer vollen Stelle in unserer Gemeinde angestellt. Entsprechend werden ihre Aufgaben angepasst, angedacht ist die Freizeitleitung aller Jugendfreizeiten und Mitarbeit in der Konfirmandenarbeit. Der Vorschlag einer Anwesenden, sie könne ja auch Kleinkinder- und Kindergottesdienst übernehmen, wurde eher skeptisch aufgenommen – den meisten Menschen ist gerade die Anwesenheit einer Pfarrerin bei diesen Gottesdiensten sehr wichtig.
Mit Bedauern musste das Presbyterium zur Kenntnis nehmen, dass Frau Tanja Schmitz und Herr Joachim Dost nach langen Jahren der Mitarbeit von ihrem Presbyteramt zurückgetreten sind und Frau Sabine Ehrentheit aufgrund ihrer Pensionierung als Mitarbeiter-Presbyterin ausgeschieden ist. Daher sucht das Presbyterium nach Interessierten, die sich eine Mitarbeit vorstellen und die „kooptiert“ (vom Presbyterium hinzugewählt) werden könnten. Hierzu wurde angeregt, stattdessen auf längere Sicht die Anzahl der PresbyterInnen auf 10 zu beschränken.
Pfarrerin Friederike Schädlich arbeitet nun seit einem Jahr in unserer Gemeinde. Ihre Aufgaben umfassen die Seelsorge sowie Konfirmandenunterricht und Amtshandlungen (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) im 2. Pfarrbezirk, Gestaltung der festgelegten Gottesdienste in der gesamten Gemeinde, die Jugendarbeit in Kooperation mit Frau von Pein und ggfs. vom Kirchenkreis übertragene Aufgaben.
Der Verkauf des unbebauten Teils des Grundstücks in Gymnich (die Wiese neben dem Gemeindezentrum) ist in greifbare Nähe gerückt. Die Antoniter-Siedlungsgesellschaft ist an einem Kauf interessiert und plant, darauf ein Gebäude zu errichten, das im Erdgeschoss Räume für die Tagespflege von Demenzkranken vorsieht. Diese Pflege würde vom Evangelischen Krankenpflegeverein getragen. Im Obergeschoss sind altersgerechte Wohnungen, z.T. mit Sozialbindung, geplant. Da ein solches Projekt einer evangelischen Gemeinde gut zu Gesicht steht, wurde diese Planung von den Anwesenden mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen.
Es wurde darüber informiert, dass in der kommenden Woche eine neue Schließanlage in alle drei Gemeindezentren eingebaut wird.

Kantor Marc Gornetzky und Presbyter Walter Friehs stellten den geplanten Umbau der Orgel in Lechenich vor (s. Gemeindebrief …). Sowohl das Ziel des Projekts als auch die am Computer visualisierte Planung stießen auf breite Zustimmung, zumal auch die Kosten – ca. 312.000 € im Vergleich zu 80.000 € für eine reine Reparatur – akzeptabel schienen.
Der Umbau würde insgesamt etwa 18 Monate dauern, davon müsste sich die Gemeinde aber nur drei Monate ganz ohne Orgel behelfen.

Pfarrerin Schädlich erläuterte ein neues Konzept für die Gemeindefeste: in jedem Jahr soll nur ein Gemeindefest für die gesamte Gemeinde stattfinden – in diesem Jahr in Friesheim, 2019 in Gymnich, 2020 in Lechenich usw. Als Begründung wurde genannt: dadurch werde die Einheit der Gemeinde stärker betont, man könne Kräfte bündeln und sich im Rahmen der Gesamtgemeinde besser kennen lernen.
Von den Anwesenden wurde zu bedenken gegeben, dass besonders Friesheim (aber sicher auch Gymnich) für die Gesamtgemeinde zu klein sei. Außerdem sei es unbedingt notwendig, mit den katholischen Partnergemeinden dieses Konzept abzustimmen. Es wurde keine grundsätzliche Ablehnung, wohl aber der deutliche Wunsch geäußert, bei diesem Konzept eine professionelle Vorbereitung zu leisten.
Fragen und Anregungen aus der Gemeinde:
Frau Ina Frank regte an, den Gottesdienst am Pfingstmontag in Gymnich zu streichen, um auch durch die gemeinsame Teilnahme am Gottesdienst im Umweltzentrum Friesheim die Einheit der Gemeinde zu betonen.
Ein Angebot von Familiengottesdiensten an wechselnden Orten wurde gewünscht.
Auf die Frage, warum unsere Gemeinde nicht mehr an der Diakoniesammlung im Advent teilgenommen habe, gab es die so knappe wie einleuchtende Erklärung, dass es nur noch vier Menschen gebe, die bereit seien zu sammeln.
Frau Magdalene Otto warb um eine größere Beteiligung beim Besuchsdienst an Geburtstagen von Gemeindemitgliedern, die 80 Jahre oder älter werden.
Frau Ute Pratsch-Kleber wies auf das Begegnungscafé hin: es findet jeweils freitags von 15 bis 17 Uhr im Bistro statt und soll der Begegnung zwischen Flüchtlingen / Asylbewerbern und Deutschen dienen. Sie stellte ebenfalls Koch-Events für ausländische und deutsche Gerichte - und Teilnehmende - in Aussicht. Außerdem warb sie ganz allgemein um weitere Mitarbeitende – es gebe zwar bereits ca. 130 Ehrenamtliche, aber auch viele und sehr unterschiedliche Aufgaben, für die noch Menschen gebraucht würden.
Im Hinblick auf die Konfirmationen 2017 wurde mangelnde Kommunikation beklagt. Es sei den Betroffenen und der Gemeinde insgesamt nicht deutlich gemacht worden, warum die Konfirmationen durch die zuständige Pfarrerin und nicht, wie zuvor angekündigt, durch Pfr. i.R. Helmut Schneider-Leßmann durchgeführt wurden.
Aus Gymnich wurde beklagt, dass das Krippenspiel an Heiligabend akustisch weithin unverständlich war. Außerdem wünsche man wieder zwei Gottesdienste an Heiligabend, von denen möglicherweise einer auch durch das Andachtsteam vorbereitet werden könne.
Ebenfalls aus Gymnich kam die Bitte zu überprüfen, ob nicht doch wieder jeden Sonntag Gottesdienste stattfinden könnten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden beendete die Vorsitzende die Versammlung mit der Bitte um den Segen Gottes. Dann räumten alle Anwesenden den Saal in kürzester Zeit wieder auf. Eine erfreuliche Erfahrung.
Helga Leßmann

Gemeindebüro

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