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Turmsanierung Lechenich

Der Turm mit Plane eingepackt

War Christo in Lechenich? Warum der Glockenturm (fast) wie ein Kunstwerk aussieht...

Hier war nicht der be­kannte bulgarisch-amerikanische Verpackungskünstler am Werk, sondern der Glockenturm der Kirche der Versöhnung in Lechenich ist durch ein mit Planen verhülltes Bau­gerüst verdeckt.

Dahinter sind eher unangeneh­me Ar­beiten im Gange. Mit Schutzkleidung ausgerüstete Bauarbei­ter haben zunächst lose Betonteile abgeschlagen, und sind nun dabei, den Turm im Sandstrahlverfahren zu reinigen. Die Planen um das Gerüst sind nötig, um den feinen schwarzen Strahlsand auffangen zu können, damit er sich nicht über das gesamte Kirchengelände und die Straße verteilt.

Und warum das Ganze? Bei der Baubegehung 2016 waren zunächst oberflächliche Schäden in Form von mehr oder weniger feinen Rissen und ersten Abbrüchen im Beton aufgefallen. Durch diese Ris­se ist über die Jahre Feuchtigkeit eingedrun­gen und hat zu­sammen mit dem Luftsauerstoff die Eisen­armierung im Beton zum Rosten gebracht. Der Rost dehnte sich aus und vergrö­ßerte damit die Risse noch weiter, was den ganzen Vor­gang beschleunigt und schließ­lich zum drohenden Ab­platzen ganzer Betonteile ge­führt hat. Hier be­stand dringen­der Handlungsbe­darf, um einerseits den Turm zu erhalten, und ande­rerseits die Gefahr durch herabstürzende Beton­teile abzu­wenden.

Schaden am BetonNachdem zunächst alle größeren Abplatzungen entfernt wurden, konnte den feineren Beschädigungen und dem Rost zu Leibe gerückt werden. Durch das Sandstrahlen werden alle losen Betonpartikel entfernt und die nun freiliegende Stahlarmierung entros­tet. Anschließend kann das Metall gegen erneute Korrosion geschützt und eine neue Betonschicht aufgebracht werden. Ab­schließend er­hält der Turm einen neuen Anstrich in der bis­herigen Farbe. Dann sieht er nicht nur wieder aus wie neu, er sollte dann auch die nächsten Jahrzehnte unbeschadet überstehen.

Der Abschluss der Arbeiten ist für Juli 2017 geplant, die Kosten betragen wahrscheinlich etwa 70.000,- €, die unsere Gemeinde selbst aufbringt. Für derartige Sanierungsmaßnahmen gibt es keine Zuschüsse seitens der Landeskirche.Schadensbild am Notausgang

 

 

 

 

 

 

 

Geruest Rolf 20170509 134657 web

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